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Video Ruhetag/restday

Heute ist Ruhetag. Zeit für die Fahrer wieder Kräfte zu sammeln. Nicht für die Mechaniker, die schrauben an allen Fahrzeugen und reparieren kleinere und grössere Schäden, damit morgen wieder Vollgas gegeben werden kann.

Today is day of rest. Time for the drivers to regain strength. Not for the mechanics who screw on all vehicles and repair minor and major damage so that drivers can get full throttle again tomorrow.

Task 5 Fort Chacal - Dakhla
Transfer Qued Hamra: 4,97 km
Spezialetappe: 419,37 km
verbindungsetappe: 214,06 km
Ziel: Dahkla

Video Task 5/Stage 5

Diese Etappe hat es in sich. Die Strecke im Süden Marokkos geht über Wüstenland. Gekenzeichnete Strassen oder Wege gibt es nicht. Für erfahrene Piloten ein Vorteil, da sie das Gelände von letzten Rennen 2018 kennen. Für alle heisst es genau zu Navigieren um in der Wüste nicht verloren zu gehen. Nach 638 km ist die Zielankunft am Atlantik in Dakhla. Danach folgt der wohlverdiente Ruhetag.

im ziel 5tagHeute war die Nr. 300 leider nicht auf dem Live Tracking. Aber sie ist ins Ziel gekommen. Erste News von einer glücklichen Angelica: «Yes, die letzten 70 km waren unendlich lang.»
Der heutige Tag lief anders als geplant. Auf Grund des Unfalls gestern, musste erstmal alles organisiert werden. Gestern hatte sich das Auto mit der Nummer 303, aus meiner Gruppe RAID, überschlagen. Der Fahrer Vidal Andre hat sich einen Finger gebrochen, der Co-Pilot Pedelhez Marc blieb unverletzt.
Ich habe deshalb mit den Verantwortlichen aus der Gruppe ausgemacht, dass ich 9:00 Uhr alleine losfahre, über die Strasse. Das war viel sicherer für mich, als eventuell nachts über die Special zu müssen und dann noch 200 km über die Liaison. Dank meiner Navigationskenntnisse schlage ich mich auch alleine durch.

Die Organisation war besorgt, weil mein Iritrack nicht funktionierte, bekam aber Infos von anderen Teilnehmern die mich fahren sahen. Der Weg führte alles am Meer entlang, 583 km. Alle Motorradfahrer unterwegs haben mir zugewunken und einige auch gratuliert. Hatte bis heute nicht viel Kredit bei einigen, eine Frau auf einem Quad?? Auf den letzten 200 km habe ich dann die ersten Fahrer eingeholt, die gerade aus der Special kamen. War sehr gut unterwegs, wäre sonst noch nicht hier. Nun aber freue ich mich auf den Ruhetag. Bin ordentlich geschafft, aber glücklich.

This stage has it all. The route in southern Morocco goes over desert land. There are no marked roads or paths. An advantage for experienced pilots as they know the terrain from last races in 2018. For everyone, it means to navigate in order not to get lost in the desert. After 638 km, the finish line is at the Atlantic Ocean in Dakhla. Then the well-deserved rest day follows.

Unfortunately, the No 300 was not on the live tracking today. But she has come to the finish. First news from a happy Angelica: «Yes, the last 70 km were infinitely long.»
Today went differently than planned. Due to the accident yesterday, everything had to be organized first. Yesterday, the car with number 303, from my group RAID, had turned over. The driver Vidal Andre has broken a finger, the co-driver Pedelhez Marc remained uninjured.
That's why I made it clear to those in charge of the group that I'm leaving by myself at 09:00, across the street. It was much safer for me than possibly having to go over the special at night and then 200 km over the liaison. Thanks to my navigation skills, I also beat myself.

The organization was worried because my Iritrack did not work, but got information from other participants who saw me driving. The path was all along the sea, 583 km. All motorcyclists on the way waved to me and some also congratulated. Did not have a lot of credit until today, a woman on a quad?? On the last 200 km I caught up with the first drivers who just came out of the special. Was very well on the way, otherwise would not be here. But now I'm looking forward to the rest day. I am well done, but happy.

Task 4 Oued Draa - Fort Chacal
Start vom Biwak
Spezialetappe: 492,57 km
verbindungsetappe: 1,82 km
Ziel: Fort Chacal

Video Task 4/Stage 4

Die Konkurrenten werden den Oued Draa Fluss wieder auf mehreren Kilometern überqueren, indem sie eine teilweise anspruchsvolle Sand- und teilweise Felsspur nehmen. Nach M’seied wird die Rallyefahrer eine große Strecke in Richtung Süden von Marokko führen. Die Landschaft wird sich radikal verändern. Die Kopiloten werden Schwierigkeiten haben, durch die sanften Landschaften und schnellen Strecken zu navigieren. Der Spezialsektor wird einige Abstriche enthalten. Die Offentrack-Teile aus dem Jahr 2018, die für die Navigation vieler Konkurrenten problematisch waren, werden nur noch eine Erinnerung sein, da dieser Teil in einen perfekt identifizierbaren Track umgewandelt wurde. Die 4. Etappe endet in einer langen, schnellen und einfachen Fahrt. Mit fast 500 km auf dem Kilometerzähler werden alle Teams gerne in Fort Chacal ankommen.

Tankstelle am atlanticDer Tag war cool. Ich bin erst gegen 9:00 losgefahren, denn ich habe auf das Tageslicht gewartet. Heute nahm ich die Etappe über die Verbindungsroute auf Asphalt unter die Räder.
Mein Quad hat gestern doch mehr gelitten als ich dachte. «Petit frère», wie ich meinen Quad nenne, wurde nach typisch marokkanischen Rüttelpisten mit gröbsten Steinen malträtiert und durchgeschüttelt. Gestern Abend wurde das Quad kontrolliert und alle erdenklichen Schrauben wieder angezogen, ja sogar der Nummernschildhalter wurde wieder angeschraubt und besser gesichert.
Aber beim Roadbook-Halter hatten sich Schrauben im Inneren gelöst, so dass ich heute das Roadbook von Hand vor und zurück drehen musste, dies bei 90 km/h. Auch die Bedienung des elektronischen Compass (CAP) muss etwas Schaden genommen haben. Manchmal musste ich etwas daran klopfen, damit ich zwischen Uhrzeit und der Gradangabe hin und her wechseln konnte. Die ersten 300 km gingen durch kahle aber hügelige Landschaft und plötzlich war ich am Meer. Ich fuhr heute 686 Kilometer und viele davon der Atlantikküste entlang.
Wichtig, ich habe ich mein Tagesziel erreicht und bin gleichzeitig mit den Toppcracks aus unserem Team ins Biwak gefahren. So bleibt mehr Zeit sich zu erholen und das Quad benötigt auch noch heilende Hände…
Videobericht vom Task 4

Videobericht vom Biwak 4.Tag

The competitors will once again border the Oued Draa on several miles by taking a slightly challenging part sand, part rock track. After M’seied, a large track will push the rally towards the south of Morocco. The landscapes will radically change. The co-pilots will have difficulty navigating through the smooth lands and fast tracks. The special sector will include a few downslopes. The offtrack parts from 2018 which were problematic for the navigation of many competitors, will be a distant memory as this portion has been transformed in a perfectly identifiable track. The 4th stage will end in a long fast and easy drive. With nearly 500km on the odometer, all teams will be happy to arrive at Fort Chacal.

The day was cool. I did not leave until 9:00 am because I was waiting for the light of day. Today I took the stage over the connection route on asphalt under the wheels.
My quad suffered more than I thought yesterday. "Petit frère,"as I call my quad, was maltreated and shaken by typical Moroccan jogging tracks The day was cool. I did not leave until 9:00 am because I was waiting for the light of day. Today I took the stage over the connection route on asphalt under the wheels. My quad suffered more than I thought yesterday. "Petit frère," as I call my quad, was maltreated and shaken with rough stones after typical Moroccan jogging tracks. Last night, the quad was checked and all conceivable screws tightened again, even the license plate holder was screwed back on and better secured.
But with the roadbook holder screws had loosened inside, so today I had to turn the roadbook by hand back and forth, this at 90 km / h. Also, the operation of the electronic compass (CAP) must have taken some damage. Sometimes I had to knock something on it, so I could switch between the time and the grade. The first 300 km went through bleak but hilly landscape and suddenly I was at the sea. Today I drove 686 kilometres and many along the Atlantic coast.
Important, I have reached my goal of the day and at the same time I drove to the bivouac with the top cracks from our team. This leaves more time to recover and the quad also needs healing hands...

 

Task 3 Agadal - Assa
Start vom Biwak
Spezialetappe: 400,71 km
verbindungsetappe: 14,29 km
Ziel: Oued Draa-Assa

Video Task 3/Stage 3

Diesmal wird direkt vom Biwak gestartet, so haben die Fahrer etwas mehr Ruhezeit und die Assistenten sehen sie wegfahren. Diese Spezialetappe verbindet Geschwindigkeit und Navigation miteinander. Es sind Gebirgsketten, ausgetrocknete Seen zu überqueren, sowie zahlreiche Militärstationen zu passieren.
Der Beginn der Etappe wird dank der markierten Wege micht schwierig sein. Trotzdem sind die marokkanischen Strecken skrupellos und Reifenprobleme werden das Ranking ducrheinanderwirbeln. Die Wettbewerber müssen vernünftig bleiben, wenn sie keine Zeit verlieren möchten. Das Ende der Etappe wird schwierig sein, wenn Sie in Richtung Oud Draa ankommen. Die Ankunft erfolgt am Stadtrand von Assa.

biwak tag3Heute startete die Raid-Klasse am Schluss. 12:39 blieb der GPS-Track von Angelica nach 56 km stehen. Um 19:15 erhielten wir nach Nachfrage vom Organisator eine Entwarnung «Alles ok sie fährt noch». Kurz vor 22 Uhr dann ein Bild mit dem Kommentar von Angelica: «Es war heute der absolute Hammer zu fahren! Aber super anstrengend. Nun Roadbook schreiben für den nächsten Tag, etwas Essen und dann schlafen.»
Das Iritrack (Trackaufzeichnung/Übermittlung Daten) gab schon bald den Geist auf. Ebenso das Satelliten-Telefon. Einige Autos sind vorausgefahren und haben sich verfahren und so verloren wir 1:30 bis wir wieder alle gefunden hatten. Die Strecke war jedoch genial, ich habe 155 km Special gemacht wie die «Grossen» und das nicht mal schlecht. Der Quad musste ein bisschen leiden, aber die Mechaniker sind nun dran die Schrauben nachzuziehen. Bis morgen sollten die Probleme gelöst sein.

This time, it will be a departure directly from the Bivouac, enabling the competitors to have that little extra rest and their assistance to see the vehicles leaving. This special sector, combining speed and navigation will cross mountain chains, dried out lacs and numerous military stations. The beginning of the stage won’t be too difficult thanks to tracks marked by cairns. Nevertheless, the Moroccan tracks are ruthless and tire problems will disrupt the ranking. Competitors will have to remain reasonable if they do not want to lose time. The end of the stage will be challenging when arriving towards the Oud Draa. The arrival will be set on the outskirts of the city of Assa.

Today the raid class started at the end. 12:39 the GPS track of Angelica stopped after 56 km. At 19:15 we received an all-clear on demand from the organizer «all ok she still drives». Shortly before 22 o'clock then a picture with the comment of Angelica: «That was just about the limit to drive today! But very exhausting. Now I write roadbook for the next day, have some food and then sleep.»
The Iritrack (track recording / transmission data) soon gave up the ghost. Likewise, the satellite phone. Some cars drove up and got lost, and so we lost 1:30 until we found everyone again. The track was awesome, I made 155 km special like the «big ones» and not bad at all. The quad had to suffer a bit, but the mechanics are now going to tighten the screws. Until tomorrow, the problems should be solved.

 

etappe2 map

Verbindungsetappe: 2,67 km
Spezialetappe: 431,22 km
Ziel im Biwak

Video Task 2/Stage 2

Nach einer kurzen und kalten Nacht, werden die Fahrer beim Verlassen ihres Zeltes erstmals das gebirgige Panorama von La Momie betrachten können, das von der Morgensonne Marokkos erleuchtet wird . Die zweite Etappe enthält eine über 400 km lange Sepzialetappe mit Dünen. Die erfahrenen Navigatoren werden ohne viel Kampf durchkommen können. Die anderen Fahrer müssen wachsam sein um die Fallen der marokkanischen Natur zu vermeiden. Wie auf der Hälfte der 12 Etappen wird die Ankunft im Biwak stattfinden. Dies um weitere Verbindungsetappen zu vermeiden und maximale Erholung zu ermöglichen.

News von Angelica: «Wir haben gleich Briefing. Bin wieder ready to go.»
Die Begegnung gestern mit dem Truck lief doch nicht so glimpflich ab. Beide blieben am selben Ort im Fech Fech (pulvriger Sand, Treibsand) stecken. Beim zurücksetzen rammte der Truck Angelica und ihren Quad! Sie musste sich mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Angelica hat es wieder am Arm erwischt. Scheinbar ein muskulärer Bluterguss. Das Quad wurde an der Front beschädigt, die Scheinwerfer-Partie war defekt. So war das Fahren bei Dunkelheit extrem fordernd und sie kam erst spät ins Biwak. Das Quad wurde notdürftig repariert.
Das ist auch der Grund dafür, dass Angelica heute den asphaltierten Weg unter die Räder nahm. Sie ist nun bereits im Biwak, kann sich pflegen und das Quad besser reparieren lassen. Morgen soll es, nach dem Ok vom Rennarzt, wieder auf der Rennstrecke weiter gehen.

News from Angelica: «We have a briefing right now. I'm ready to go again.»
The meeting yesterday with the truck did not go off so smoothly. Both remained stuck in the same place in the Fech Fech (powdery sand, quicksand). When resetting the truck rammed Angelica and her quad! She had to get away with a jump to the side. Angelica got it on her arm again. Apparently a muscular bruise. The quad was damaged at the front, the headlight lot was broken.
So driving in the dark was extremely demanding and you came late into the bivouac. The quad was repaired makeshift.
That's why Angelica took the paved road today. She is already in the bivouac, able to take care of herself and have the quad better repaired. Tomorrow it should, after the Ok of the race doctor, go back on the racetrack.

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