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Die diesjährige Tuareg Rallye fand vom 03.März bis 10.März in Marokko statt. Rechtzeitig wurde mein Quad Yamaha Raptor 700 fertig für die Rallye. Viele fleissige Hände und ein Team bestehend aus Quad-Garage, Max Urech und Spöni Power haben meine Maschine für die Rallye umgebaut. 

Für die technische Unterstützung hatte ich mich bei einem Service-Team eingemietet, beim E.-ATV Racing Team. Clemes Eicker ist der Besitzer von E.-ATV. Er ist auch der Konstrukteur von E.-ATV und nahm ebenfalls an der Tuareg Rallye teil. Ihn lernte ich im Februar kennen, als wir meinen Quad, genannt Petit Frère, zu ihm brachten. Clemens kennt Marokko sehr gut, führt er dort doch selber Adventure Touren durch.

Bruno hat auf der Rallye Tuareg begleitet. Bei wirklich sehr eisigen Temperaturen stiegen wir am 28.02.2018 in Memmingen ins Flugzeug nach Fes. Auf dem Flug trafen wir schon einen Teil der Organisation. Wir hatten in Fes ein Auto gemietet und weil wir noch Platz hatten, stieg Rainer, der Rallye-Chef bei uns mit ein. Nun ging es im Konvoi weiter bis nach Midelt, der Berberhauptstadt auf 1500m ü M am Fusse des Hohen Atlas.mich 

Bis zum Start der Rallye hatten wir nun noch 3 Tage Zeit. Die Temperaturen waren auch hier in Marokko nicht gerade angenehm. Im Hotel versuchten man zwar mit 3 Cheminées ein wenig Wärme in die Säle zu bringen, aber das hat nicht viel gebracht.

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Das Service-Team E.-ATV-Racing

Als Clemens in Midelt, Marokko, mit seinem Servicetruck einfuhr, lernten wir dann erstmal noch den Rest des Teams kennen. Da waren dann noch Sam und Ben, zwei Engländer, die von Clemens jeweils einen Quad gemietet hatten. Jarek kam aus Polen mit seiner Tochter angereist, die als seine persönliche Dolmetscherin mit dabei war. Stephan, der nun den grossen Truck fuhr, Ines seine Freundin als Betreuerin, Birgit Eicker, die auch die Mahlzeiten zubereitete. Sebastian und Daniel, die beiden Mechaniker und Alex Müller, ein Motorradfahrer.

Am Vortag zur Administration und der technischen Abnahme nahmen mich Clemens und Axel mit zu einer Probefahrt rund um Midelt. Natürlich nahm ich seinen Vorschlag an. So konnte ich nun mit Petit Frère das erste Mal auf dem afrikanischen Kontinent fahren und vor allem auch auf dem Untergrund, der mich in den nächsten Tagen beschäftigen würde. Nach 2 Stunden und einige Dreckschichten später, waren wir wieder zurück vor dem Hotel. Sebastian und Daniel, unsere Mechaniker waren nicht sehr erfreut über das Aussehen der Fahrzeuge, also hiess es erstmal zur nahen Tankstelle fahren und dort alles wieder sauber zu waschen.

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Administration / Technische Abnahme

Am 03. März ging es dann zur Administration und zur technischen Abnahme. Alles war ein bisschen einfacher, als bei der Dakar Challenge. Auch die technische Abnahme war eine vereinfachte Ausgabe. Was mich erstaunte, dass wir die 7 Roadbooks für die gesamte Rallye bereits in der Administration bekamen. Normalerweise bekommt man das Roadbook am Vorabend des nächsten Renntages.

04. März 2018

Für den ersten Rallye-Tag hatte ich mir vorgenommen, kein Risiko einzugehen und mich mit einer sicheren Fahrweise ins Biwak zu bewegen. Ich wollte natürlich auch testen, ob mein ICO, der separate Kilometerzähler, dessen Angaben mit dem Roadbook verglichen werden müssen, richtig eingestellt war. Das Roadbook selber war sehr viel einfacher gehalten, als ich es mich gewöhnt war.

Schon im Prolog verunsicherten mich die Kilometerangaben. Ich suchte verzweifelt einen Abzweiger. Irgendwie waren da zwischen ICO und Roadbook 700 m Unterschied. Das ist eine Menge. Also machte ich mir die Mühe jeweils meinen ICO bei jedem klaren Punkt wieder mit dem Roadbook abzustimmen, was natürlich Zeit kostete.

Ich habe jeden Kilometer genossen und darüber gestaunt, was das Gebirge des Hohen Atlas zu bieten hatte. Das Highlight war die Schlucht „Klaustophobia“. An der engsten Stelle ist diese Schlucht noch 2.5 m breit zwischen sehr hohen Felswänden. Die Ausfahrt aus der Schlucht endet vor pinkfarbenen Felsen. Ein wirklich schöner Anblick. Der Prolog endete mit dem Start zur ersten Spezialetappe. An diesem Check Point traf ich dann auch auf Bruno, der mit dem gemieteten Dacia Duster dort auf mich gewartet hatte. Nach dem Start ging es ein letztes Mal von einem Hochplateau herunter und dann berührten die Räder den Boden der Sahara.

Die Sahara besteht aber nur zu 30 % aus Sand und Dünen. Der Rest ist Schotter, Kies und Geröllbrocken. Schon nach wenigen Kilometern traf ich auf einen Motorradfahrer, der wild winkte. Raul stand dort mit seiner Maschine und hatte nur drauf gewartet, irgendjemanden zu treffen, weil er keine Ahnung mehr hatte, wo er sich befand. Seine Navigationskenntnisse waren gleich Null. Seine ohne Zweifel sehr guten Fahrkenntnisse halfen ihm nicht weiter. Noch so gerne fuhr er mir hinterher. Auch schön, wenn man zu zweit unterwegs ist. Im Verlaufe der Spezialetappe gesellten sich dann noch zwei weitere Motorradfahrer zu uns, die ebenfalls nicht mehr wussten, wo es lang ging. Gerne nahmen sie in Kauf, dass ich sie ordentlich einstaubte, als sie hinter mir herfuhren. Auch mein niedrigeres Tempo störte sie keineswegs. Im Verlaufe dieser Spezialetappe habe ich dann entdeckt, dass ich an meinem ICO gar nicht herumschrauben musste. Das Roadbook hatte so seinen Tücken und die Kilometerangaben waren nicht immer präzise. Abends im Biwak wurde dann diese Vermutung auch durch andere Piloten bestätigt.

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Desert Camp

Der letzte Teil des Tages führte uns nach insgesamt 351.5 km ins Desert Camp. Dieses Camp sieht auf den Fotos sehr schön aus. Die kleinen Zelte, in denen man seinen Unterkunft findet, der grosse Hauptplatz, in dessen Mitte ein Feuer entfacht wird, alle Wege sind  Teimit Teppichen ausgelegt und ein Zelt mit Toiletten und Duschen. Es war wieder bitter kalt geworden und sehr windig. Der Service-Truck vom Team konnte den Weg von der Hauptstrasse ins Desert Camp nicht bewältigen, weil es durch tiefe Furchen ging im Sand und im Feschfesch. Feschfesch ist so eine ganz spezielle Sache. Es sieht aus wie Sand, ist aber so fein wie Puder. Dieser Puder wirbelt auf, nimmt einem komplett die Sicht und wenn man in zu tiefe Gräben fährt, kann man darin stecken bleiben. Bevor Bruno und ich uns einrichten konnten, musste ich meinen Quad abgeben beim Team und wurde dann ins Camp gefahren mit dem Auto. Der Dacia Duster, Originalfarbe schwarz bekam nun seine erste Schicht orangerotes Feschfesch aufgetragen. Ich hatte Hunger und Durst und vor allem wollte ich nun mein Roadbook für den nächsten Tag vorbereiten. Gespannt wartete ich auch auf das erste Briefing und war ausgerüstet mit Notizpapier und Kugelschreiber, um mir eventuelle Änderungen dann gleich ins Roadbook übertragen zu können. Es gab keine Änderungen im Roadbook, was mich erstaunte. Ich habe wegen der Kälte schnell gegessen und dann haben wir uns ins Zelt verkrochen, damit ich dort mein Roadbook zu Ende bearbeiten konnte. Ich habe darauf verzichtet, mich von Bruno nochmals zum Teamlastwagen fahren zu lassen, um das Roadbook einzuspannen.

Im Zelt waren zwei Matratzen, je ein Kopfkissen und ein paar Wolldecken. Zum Glück hatten wir unsere Schlafsäcke mit dabei. Zwischen den beiden Matratzen hatten wir gerade genug Platz für meine gesamte Ausrüstung, Trinkwasser und eine Reisetasche. Also machte ich mich mal auf den Weg ins Badezelt. Der Eingang war beeindruckend, auch die Waschbecken, der Spiegel, die Menge an Klopapier  … Aber bei den Toiletten wusste ich nicht so genau, was ich dazu sagen sollte. Es war eine Kloschüssel, montiert (mehr oder weniger fest) auf ein Viertel einer Holz-Palette. Wenn man dann auf dem Thron sass, konnte man versuchen einen Vorhang zu schliessen, der aber zu schmal war, bzw. sich entweder oben (freie Aussicht auf den Gang) oder unten (freie Aussicht auf die Beine) schliessen liess. In der Wüste ist Wasser knapp, so dass es mich nicht verwundert hat, dass im Spülkasten nur Luft war. Auf das Duschen habe ich dann grinsend verzichtet. Bei Minusgraden sich in einem Zelt unter eine Dusche zu knien, aus der nur kaltes Wasser kommt … Duschen wird überbewertet!

Geschlafen habe ich wie ein Murmeltier! Um 06.00 h haben Bruno und ich alles zusammengepackt und uns auf den Weg zum Team gemacht, wo es dann Frühstück gab. Bei Sonnenaufgang in der Wüste das Roadbook auf seiner Maschine einzuspannen, das ist ein besonderer Moment.

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Bereit 3Nächste Woche startet in Marokko die Tuareg Rallye. Meine Teilnahme in der Kategorie Quad Pro ist für mich ein Highlight. Meinen Quad, den ich Petit Frère nenne, ist bereit, ausgerüstet und angepasst an mich. Viele fleissige Hände haben mit Leidenschaft an diesem Projekt gearbeitet und es möglich gemacht, dass ich mich voll und ganz auf meine Maschine verlassen kann.

Am 17.02.2018 sind wir (Michaela von der Quad-Garage und Bruno) mit einem Bus nach Deutschland gefahren. Als Service-Team habe ich E.-ATV-Racing ausgesucht. Mein Quad steht nun bei ihnen, zusammen mit Ersatzteilen und Material, welches ich an der Rallye brauche. Ich bin nicht die einzige Fahrerin, um die sich das Service-Team kümmern wird. Auch der Besitzer, Clemens Eicker fährt an der Tuareg-Rallye mit. Des Weiteren haben sich noch ein Pole, Jaroslaw Kalinowski und zwei Engländer, Ben Scallan und Sam Cropper in diesem Service-Team eingeschrieben.

Bereit 4Insgesamt starten 9 Quads. Wie viele Yamaha Raptor 700 unterwegs sein werden, das kann man aus der Teilnehmerliste nicht ersehen. Die E.-ATV-Quads sind eine eigene Marke, deren Hauptanteil (Motor, Getriebe usw.) von KTM-Motorrädern ist.

Wenn Ihr mich nach meiner Strategie fragt, die ich für diese Rallye habe, dann kann ich Euch folgendes antworten:

Eine Rallye ist immer ein Wettbewerb, wo sich die verschiedenen Fahrer in ihrer Kategorie messen wollen. Für mich ist eine Rallye immer mit viel Freude am Fahren verbunden, die ich auch an diesem Anlass in den Vordergrund stelle. Nun fahre ich die erste Rallye mit meinem eigenen Fahrzeug. Wir müssen ein Team werden und ich muss auf meinen „Partner“ achten. 7 Tage Rallye ist eine lange Zeit. Da gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren, die Kräfte richtig einzuteilen, um dann am Schluss über die Ziellinie fahren zu können.

Nach dieser Rallye entscheidet es sich, ob ich meinen letzten grossen Meilenstein in Angriff nehme, das Africa Eco Race, die Rallye nach Dakar, welche am 31.12.2018 in Monaco startet und 14 Tage später in Dakar, Senegal, endet. Dazu muss ich die Tuareg-Rallye ohne grössere Probleme absolviert haben. Ein letzter Test für Mensch und Maschine.

Bereit 1Viele Unterstützer haben es mir möglich gemacht, dass ich nun so weit gekommen bin. In Gedanken habe ich Euch alle bei mir.

Next week starts the Tuareg Rally in Morocco. My participation in the category Quad Pro is a highlight for me. My quad, called Petit frère (little brother) is ready, equipped and adapted to me. A lot of hard-working hands have made it possible, that I can count completely on my machine.

At 17th February we (Michaela from Quad-Garage and Bruno) have travelled to Germany. I have choosen E.-ATV-Racing as my service team. My quad is now at their side and also all spare parts and a lot of material what I need during the Rallye. I’m not the only pilot in their team. Also the owner, Clemens Eicker, will take part in the category quad pro at this rally. As well as a pilot from Poland, Jaroslaw Kalinowski and two britsh pilots, Ben Scallan and Sam Cropper.

In total there are 9 quads starting. How many Yamaha Raptor 700 will be driven, I don’t know. The E.-ATV-quads are a special brand. The main part of them are based on the KTM-Motorbikes.

Bereit 2If you are going to ask me about my strategy for the race, then I can answer you as follows:

A rally is always a race and the participants are going to measure their knowhow. For me a rally goes always together with a lot of fun, which I don’t want to lose. I will drive for the first time my own machine. We have to come together as a team and I have to look after my partner. 7 days is a long time. I have to keep cool and to calculate my strength so that I can cross the finish line.

After this rally I will make the decision whether I go forward to the last big mile stone, the Africa Eco Race, the rally to Dakar. It starts the 31st December 2018 at Monaco and ends 14 days later in Dakar, Senegal. To think about this I have to finish the Tuareg Rally without any bigger problems. This is a last test for human being and machine.

A lot of supports have made it possible for me to get this far. You are all with me in my thinkings.

 

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MARIA SOLWas für uns hier sehr speziell ist, dass die Rallye Dakar dieses Jahr hier in La Cumbre angekommen ist. Die letzte Etappe der diesjährigen Ausgabe war Cordoba – Cordoba mit einer Special von 119 km. Das Ziel war direkt in La Cumbre. Auf einem sehr schön vorbereiteten Platz, in Erwartung von vielen tausend Zuschauern, konnte man bis wenige Meter an die Ziellinie.  

  

FORDEigentlich wollten Bruno und ich an der Strecke sein, aber weil wir diese sehr genau kennen und auch die Vorgaben der Organisation, wussten wir, dass wir dort keine Chance haben, einen guten und sicheren Platz zu finden, ohne, dass wir nicht schon 2 Tage vorher irgendwo im Gebüsch übernachten, mit dem Risiko, von der Polizei dort wieder vertrieben zu werden. Zudem bleiben uns nur noch wenige Tage hier, so dass wir die Zeit noch mit Training und unseren Freunden verbringen möchten.  

Die erwartete Ankunft der Fahrer im Ziel wurde auf 09.00 h gesetzt. Start der ersten Quads und Motorräder war auf 08.30 h angesetzt. Auf der zu befahrenen Strecke waren wir erst letzte Woche unterwegs. Also konnten wir die Ankunftszeit genauer berechnen und waren uns sicher, dass vor 10.30 h kein Pilot eintreffen wird. Um 08.00 h haben wir uns auf den Weg gemacht und waren um 08.15 h auf dem Zielgelände. Genug Zeit, uns einen Platz zu suchen. Gemütlich haben wir aus der Thermokanne noch einen Kaffee geschlürft und uns auf die Ankunft gefreut.

An der Ziellinie, dort wo die Fahrer das letzte Mal ihre Zeitkarte abgeben, dürfen Fernsehen, Fotografen und Zuschauer nicht stehen. Man gibt den Piloten Zeit, sich erstmal zu sortieren, eventuell den Dreck aus dem Gesicht zu wischen oder ins Gebüsch zu verschwinden, bis sie dann auf die Zivilisation treffen. Natürlich gibt es an so einem Anlass die VIP-Zone, wo nur geladene Gäste hinkommen. Die VIP-Zone ist natürlich der spannendste Ort, denn dort treffen die Fahrer auf ihr Team und die nahen Angehörigen. 

JUAN CARLOS CARIGNANIAn der diesjährigen Ausgabe der Dakar sind von 379 gestarteten Fahrzeugen noch 195 ins Ziel gekommen. Sehr viele grosse Namen sind auf der Strecke geblieben. Es gab sehr viele Verletzte. So kam es, dass Amateurfahrer, die sonst keine Chance auf einen Platz in den Top 10 haben, plötzlich auf der Rangliste ganz weit vorne zu finden waren. Für einen Amateur ist die Teilnahme an der Rallye Dakar in der Regel nicht nur mit einem enormen finanziellen Aufwand verbunden, sondern bedingt jahrelange Vorbereitungen. Und diese Amateure verdienen es genauso wie die grossen Profis, dass die gewaltige Leistung, eine Rallye Dakar zu Ende gefahren zu haben, gebührend gefeiert wird. Auch Juan Carlos Carignani hatte es erwischt. Er hat mit seinem Quad eine Düne nicht richtig eingeschätzt und sich beim anschliessenden Sturz das Schlüsselbein gebrochen. Das ist umso trauriger, als er doch gebürtig aus La Cumbre ist. Seine Rallye Dakar in seinem Heimatort zu beenden, das war sein grösster Traum. 

Der erste Quad-Fahrer kam „pünktlich“ um 10.30 h an die Ziellinie. Er hat seiner Ankunft mit einem gewaltigen Schrei Luft gemacht. Dann ging es Schlag auf Schlag, Motorräder, Quads, Motorräder. Die Emotion der Fahrer übertrug sich auf das Publikum. Es war gewaltig.

EUGENIEDer Wettergott hatte plötzlich die Idee, dass bei so vielen Freudentränen, die Wolken auch gewaltige Tropfen verlieren könnten, so dass wir uns eigentlich auf den Rückweg zum Auto machen wollten.

Wir hatten aber immer noch ein Auge auf die nun eintreffenden Autos und Side by Sides, so dass wir die Ankunft von Eugenie Decre und Jérome Pelichet nicht verpasst haben. Das berühmte T-Shirt mit dem Schweizerkreuz war natürlich dabei. Eugenie konnte es fast nicht glauben, dass zwei verrückte Schweizer im Zuschauerraum stehen. Sie hat ihren Fahrer Jérome Pelichet auf den sehr erfolgreichen 16. Platz in der Autowertung navigiert. 

STEPHAN PETERHANSELEs hörte auf zu regnen und wir hatten dann das Glück, dass wir in die VIP-Zone durften. Inzwischen waren die ganz Grossen angekommen. Es wurde gejubelt, was das Zeug hält. Aber es gab auch enttäuschte Piloten, wie zum Beispiel Stephan Peterhansel. Mr. Dakar ist dieses Jahr 4. geworden. Der strahlende Sieger ist Carlos Sainz. Peugeot zieht sich aus der Dakar zurück, so dass wir alle gespannt sein können, in welchem Team die Fahrer nun unterkommen. Cyril Depres auf Platz 31 war auch nicht gerade in bester Laune. Nach grossem Zeitverlust auf einer Etappe und keine Chancen mehr auf den Sieg, war seine Aufgabe an dieser Rallye vor allem als Wasserträger für Carlos Sainz und Stephan Peterhansel zu arbeiten. Sebastian Loeb ist mit seinem Peugeot und der Verletzung seines Navigators nach einem Unfall leider schon früh ausgeschieden.

 

NASSR AL ATTIYAHNasser Al-Attiyah wurde mit seinem Toyota Hilux 2. Er ist immer ein strahlender, freundlicher Mensch. Laut hat er aber verkündet, dass er nächstes Jahr gewinnen will.

 

 

 

 

 

 

DIRK VON ZITZEWITZDirk von Zitzewitz war als Navigator von Giniel de Villiers unterwegs. Sie haben ihren Toyota Hilux auf den 3. Platz  stellen können. Dirk habe ich an einem Vortrag beim SSRT getroffen, und das vor 11 Jahren. GINIEL DE VILLIERSEr war nach dieser anstrengenden Rallye sehr entspannt, aber immer noch im Rallyemodus, denn trotz Jubelfeier beim Ziel, die Piloten mussten noch die Verbindungsetappe nach Cordoba ins Biwak in vorgegebener Zeit absolvieren. Giniel hatte sich aber inzwischen in das kleine Restaurant verzogen und musste von Dirk wieder „eingefangen“ werden.

 

 

  

 

MATTHIAS WALKNERDie Post ging ab bei KTM. Lange Zeit sah es nicht so aus, als ob sie den Sieg noch einfahren können. Sam Sunderland schied früh verletzt aus. Joan Bareda Port schien unerreichbar stark zu sein mit seiner Honda, bis er verletzt ausschied. Dann schnappe sich Van Beveren mit seiner Yamaha die Spitze, bis auch er verletzt aufgeben musste. Nun kam die Zeit von Matthias Walkner, der sehr klug seine Kräfte und die physischen Gesetze einzuteilen wusste. Kevin Benavides mit seiner Honda sprengte das KTM Duo, so dass Toby Price auf den dritten Platz kam. 

GEWINNER MOTORRAD TOBY PRICE KTM MATTHIAS

EDUARD NIKOLAEVDie SxS, Side by Sides, waren dieses Jahr in einer eigenen Kategorie. Es waren 10 Fahrzeuge am Start und 6 sind ins Ziel gekommen. Das Duo Patrice Garrouste mit Navigator Steven Griener waren lange Zeit an der Spitze, belegten dann aber hinter Reinaldo Varela und Gustavo Gugelmin den zweiten Platz. So gewann in dieser Kategorie ein Can-Am vor einem Polaris.

Bei den Lastwagen schlug unser Herz für den Argentinier Coyote Villagra. Er trieb seinen LKW wie ein Spielzeug durch die schwierigen Spezialetappen. Nach der Etappe 12 fehlte ihm 1 (eine) Sekunde auf den Führenden Eduard Nikolaev und seiner Crew. Dann schlug bei Villagra ausgerechnet auf der Etappe nach Cordoba, der letzten, grossen Spezialetappe die Defekthexe zu und er musste aufgeben. Nicht nur wir hatten uns darauf gefreut, ihn im Ziel zu sehen, sondern eine ganze Nation war über sein Ausscheiden traurig.

 

Diese Dakar ist also nun Geschichte, und es ist Tag 1 nach der Rallye Dakar und Tag 364 vor der nächsten Rallye Dakar.

 

Federbeine 1Heute haben mich diese erfreulichen Fotos erreicht. Max Urech hat am "Petit frère" die neuen Federbeine eingebaut. Ich kann es gar nicht erwarten, mit dem Quad nun eine Proberunde zu drehen, aber dafür bin ich zu weit weg. Inzwischen weiss ich auch, dass Bruno meinen Quad für sich umbenannt hat in "Oranges Kamel". Nun denn, hoffen wir, dass er in der Sahara dieser Bezeichnung alle Ehre zukommen lässt. Der nächste Schritt im Umbau erfolgt nun bei Spöni Power. Dort bekommen die Navigationsgeräte ihren Platz. Vielen Dank an die Quad-Garage und Max Urech, dass sie so fleissig an  meinem Fahrzeug arbeiten.

Today I have got these nice fotos. Max Urech has mounted the new suspension at "Petit frère". I can not wait to test them, but at the moment I'm too far away. In the meantime I have also found out, that Bruno is going to name my quad "orange camel". I hope it will fullfill with honour this nickname in the desert of Sahara. The next step will be, that the quad is getting the navigation tower at Spöni Power. Thanks a lot to the Quad-Garage and to Max Urecht that they are working so much on my vehicle.

 

 

Federbeine 2Federbeine 3

pintos hpNicht alle Naturstrassen werden hier unterhalten. So muss man ab und zu eine Streckenbesichtigung machen, denn Bruno und ich planen eine grössere Ausfahrt. Das heisst, dass Bruno für mich den Support macht und mich auf dem langen Ausflug mit Benzin, Essen und Wasser verpflegen wird. Unser Treffpunkt wird irgendwo im Nirgendwo sein. An einem Punkt, an dem ich dann dringend Benzin brauche. Bruno wird aber mit dem Auto einen anderen Weg nehmen, so dass es für uns beide wichtig ist, den Zeitplan und Fahrplan von mir zu kennen. Denn eine Kommunikation per Natel ist hier im Gelände nicht möglich, weil wir beide keinen Empfang haben werden. Also haben wir den Weg zum Rio Pintos gemeinsam mit Töff und Quad unter die Räder genommen und haben die Strassensituation erkundet und die Zeit gestoppt. Der erste Teil der Strecke war ziemlich kaputt, ausgefahren und übersät mit Felsen und Steinen. Der zweite Teil, der normalerweise in einem schlechteren Zustand ist, war diesmal eine reine "Autobahn". Was uns jetzt wieder an den Anfang bringen kann, ist das Gewitter, welches jetzt gerade über uns hinwegzieht. Der Regen kann die Strassen wieder verändern, so dass die ganze "Arbeit" für die Katz war. Hoffen wir es nicht, denn ich freue mich darauf, an einem Tag meinen Tank am Quad gleich zweimal leer zu fahren.

 

pintos hp 2Not all the offroad streets are with maintenance. So that means, that Bruno and I made a track inspection. We are planning a longer excursion. That means, that Bruno will do the support for me with fuel, water and something to eat. Our meeting point will be somewhere in the nowhere. It will be a point at which I need urgently fuel. Bruno will take another way to get there. So it is very important to know the timetable and the actual situation of the road. Communication by celular phones is impossible. We will not have any connection. The first time of the road was pritty bad. Rocks and stones everywhere. The second part of the track was surprisingly excellent, that means it looked like a highway. What can change now everything is the thunderstorm crossing over us and a lot of rain. The rain will change the situation of the road and all our work would be "wasting time". Let's hope that it will not be too much water because I'm looking for the day I can empty two times my tank and ride a lot.

 

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