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Nihuil 1Nach einer Fahrt von 73.1 km sind wir am 24.01.2017 in El Nihuil angekommen. Dieser Ort liegt an einem Stausee und ist sehr klein, aber dennoch ein Ferienort. Die Besonderheit hier ist, dass das Dünenfeld etwa 20 Kilometer vom Ort entfernt liegt und nur über kleine Wege zu erreichen ist. Diese Wege sind aber nicht gerade einfach zu befahren, weil sie aus „Huks“ bestehen. Huks sind kleine Sandhügel, die sich aneinander reihen wie überdimensionale Bodenwellen. Meine Erinnerungen werden wach. Ich weiss noch, wie ich mit diesen Riesenbodenwellen an der Rallye Desafio Ruta 40 gekämpft habe.

Zuerst einmal treffen wir aber mit Daniel zusammen, einem Freund von Patricio und Dino di Palma, der uns mit seinem Motorrad schon erwartet. Schnell werden am Strand vom Stausee die Fahrzeuge abgeladen und Dino und ich machen uns bereit,  unsere Ausrüstung anzuziehen. Die Temperaturen erscheinen mir noch angenehm, denn es weht ein kühler Wind. In der Nacht zuvor war über dieses Gebiet ein gewaltiges Gewitter nieder gegangen, so dass der Sand feucht und fest sein sollte.

Wie schon an der Rallye Desafio Ruta 40 sitze ich auf einem Quad, Yamaha Raptor 700, den ich zuvor noch nie gefahren bin. Aber schnell gewöhne ich mich an das Fahrzeug. Es ist leicht und wendig und spricht gut auf den Druck auf das Daumengas an. Also, als erstes nehmen wir mal die „Huks“ unter die Räder. Am besten natürlich stehend. Schon bald merke ich, dass es wirklich Training ist. Ich bekomme die ersten Tipps von Dino und von Daniel. Meine Armhaltung wird korrigiert und die Achse von Schulter über Hüfte zu den Füssen kontrolliert.

Nihuil 2Als wir dann in das Dünenfeld einfahren und die ersten Sandhügel erklimmen, überwältigt mich der Eindruck. Die Dimensionen und die gewaltige Landschaft hatte ich gar nicht mehr so gross in Erinnerung. Es gelingt mir gut, die steilen Sandhänge hinauf zu fahren, aber ich habe immer noch die Unsicherheit in mir, dass ich eigentlich gar nicht genau weiss, wie die Technik funktioniert. Von Daniel und von Dino bekomme ich schnell Erklärungen. Wir halten immer mal wieder an, und es werden mir Manöver im Sand vorgeführt. Noch getraue ich mich nicht, diese nachzufahren, sondern beschränke mich darin, einfach nur zu staunen.

Nach etwa 2 Stunden machen wir uns auf den Rückweg nach Nihuil. Inzwischen ist es warm geworden, so warm, dass mir der Schweiss aus den Haaren im Helm in den Nacken läuft. Zurück am Strand, hat Patricio Di Palma inzwischen die Verhandlungen mit dem nahen Hotel aufgenommen, dass wir eine Nacht in Nihuil bleiben können. Beim Mittagessen sortiere ich meine Gedanken und erhole mich von den Eindrücken.

After 73.1 kilometres we reach El Nihuill the 24th of January 2017. This little spot is located at the artificial lake and is very little. But nevertheless Nihuil is a touristic place. The most important point is the field of dunes, about 20 kilometres far away from the village. You get the the dune by little path, full of “huks”. Huks are ground waves in an oversized form and not easy to drive over. I remember  how  I have fought with these waves.

Nihuil 3But first of all we meet Daniel. He is a friend of Patricio and still awaiting us with his motorbike. Quickly we unload our quads and get ready. The temperature seems to be nice. There is a softly cool wind blowing. The night before there was a thunderstorm in this region and the sand is wet and firm.

As well as during the rally Desafio Ruta 40 I’m sitting on a quad I have never tried before. But the Yamaha Raptor 700 is nice and I get used to it very fast. First of all I have to start with the Huks. The best way to drive is standing on the quad. Now I notice it’s really training. My position of the arms is corrected and also the axis of shoulder, hips and feet.

When we reach the dunes and I climb up the first sand hill I get impressed of the power. The dimensions are incredible and I do not remember exactly how impressive the landscape is. I get managed to climb up to the dunes, but I still feel insure about the technic how to do it. Dino and also Daniel give to me many tips, The also show me some maneuver but I still do not have courage to try myself. I look and do marvel.

After about 2 hours we got back to Nihuil. In the meantime heat was coming up. The  sweat is dropping from my hair in the helmet. Patricio Di Palma has started to negotiate with a hotel, that we can stand one night more in Nihuil. Lunch time is good for me to sort out all my thoughts and I can recover.

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