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Vertrauen 1Am Nachmittag geht das Training weiter. Inzwischen konnten wir im Hotel in Nihuil Zimmer bekommen, haben uns kurz eingerichtet und schon geht es wieder los.

Die Huks sind inzwischen für mich schon nicht mehr so gewaltig kompliziert und schnell erreichen wir die Dünen.

Natürlich möchten Patricio, Bruno und Julian nicht nur einfach so am Stausee herumhängen, sondern folgen uns langsam über die Sandwege bis zu einem geeigneten Ort, wo sie mit dem Auto noch sicher stehen können und doch nah bei uns sind.

Vicky hat sich unserer Fahrergruppe angeschlossen, die Tochter von Daniel und fährt ebenfalls Quad. Nun sind wir eine Vierergruppe, die die Dünen hinauf und herunter fährt. Immer noch nicht habe ich begriffen, wie ich erkennen soll, ob der Dünenkamm rund oder spitz zuläuft. Ich zerbreche mir beim Fahren den Kopf. Das hindert mich daran, ein wenig mehr Gas zu geben und rächt sich natürlich gleich bei einer besonders steilen Auffahrt. Ich bleibe kurz vor dem Dünenkamm stecken.

Unsere Begleiter sind inzwischen auch in die Sandwüste gekommen, zu Fuss und wir treffen aufeinander. Nun bekomme ich eine Lektion der speziellen Art erteilt.

Vertrauen 2Patricio lässt mich auf dem Quad zurückrutschen, schwingt sich vor mir den in den Sattel und zögert keine Sekunde, mit ordentlicher Geschwindigkeit kreuz und quer, auf und ab zu fahren. Mir bleibt keine Zeit, mich gross zu erschrecken, denn ich habe viel zu viel damit zu tun, nicht herunter zu fallen und mich festzuhalten.

„So“, meint er nach dem wilden Ritt, „nun weisst Du, wie schnell man eigentlich fahren kann. Gib Gas!“

Auf einem überschaubaren Übungsgebiet versuche ich nun wirklich mehr Gas zu geben, und gewisse Manöver zu üben. Ich kreise und drehe, fahre rauf und runter, über die steilen Wände der Dünen hinab und es geht mit jedem Meter besser.

Vor allem eine Fahrtechnik übe ich nun ausgiebig. Wenn man eine Dünen nicht erklimmen kann, dreht man das Fahrzeug um 180 Grad abwärts, fährt den Steilhang wieder hinunter und nimmt neu Anlauf. Stecken bleiben kann so in vielen Fällen verhindert werden. Auch diese Drehung braucht Mut und eine gewisse Geschwindigkeit. Wenn man es dann mal drauf hat, macht es sogar richtig Spass.

Vertrauen 3Bevor uns die Abenddämmerung erreicht, fahren wir zurück zum Hotel. Ich brauche wohl nicht zu erwähnten, dass ich eine gewisse Müdigkeit verspüre.

In the afternoon the training goes on. We have got some rooms in the hotel of Nihuil, get installed and now we go on.

The huks are no longer so complicated for me and quickly we reach the dunes. Of course, Patricio, Bruno and Julian do not want to hang around at the lake and they are crossing slowly the sandy roads by car and park it at the safe place.

Vicky joined our group in the meantime. She is the daughter of Daniel and also driving a quad. Now we are a group of four who are driving up and down. I still do not understand how I can see whether a dune is pointed or round at the top. While I’m thinking about it I do not keep attention to accelerate and of course I can not climb up the sand hill and I’m stuck.

Our companions are also in the big sand desert and by feet. We meet together with them and I get a special lesson.

Patricio comes to my quad, let me sit more behind, climbs up to the sattle and does not hesitate to start to drive up and down with high speed. I do not have time to get afraid, because all I have to do is hold tight not to fall off the quad.

“So”, he says after this wild ride, “now you know how fast you can drive. Give it all!”

I have choosen a little field to try and I trye to accelerate now. And I try one of the most important maneuver. If you notice, that you can not climb up to the top of the dune, you have to turn around 180 ° and drive down and try it again. To turn needs courage and a certain speed. If you get it, it’s just fun.

Before it gets dark, we go back to the hotel. I do not have to mention, that I’m tired a little bit.

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